Rückblick Puppenfesttage Eschwege 2008
28/02/2009: Trotz grauen Herbstwetters zog es auch 2008 wieder tausende Puppen- und Bärenliebhaber in das nordhessische Städtchen Eschwege im malerischen Werratal. Bereits zum 14. Mal veranstaltete hier der Dollami-Verlag (u.a. Herausgeber der Fachzeitschriften "DOLLS" und "Babypuppen"), seine mittlerweile weit über die deutschen Grenzen hinaus bekannten Puppenfesttage mit integriertem Bärentreffen - ein absolutes "Muss" für alle Freunde der Puppen- und natürlich der Rebornkunst!
Der gestiegenen Nachfrage nach mehr Ausstellungsfläche, begegnete der Veranstalter mit zwei neuen Veranstaltungsgebäuden in "Gehnähe" der zentralen Ausstellungsflächen in der Stadthalle. Neu hinzugekommen waren so die Sporthalle "Brüder Grimm" sowie das von einem Rebornhändler exclusiv belegte "Backsteinhaus". Ausgesprochen positiv auf- und angenommen, wurden die in diesem Jahr erstmals auf dem Parkplatz vor der Stadthalle aufgebauten Stände, welche die Verpflegungsmöglichkeiten sowohl der Besucher aber auch insbesondere der Aussteller außerhalb der Stadthalle ganz erheblich verbesserte.
Doch trotz des massiven Werbeaufwandes rund um die erstmalige Vergabe diverser Reborn-Awards am ersten Ausstellungsabend, konnten leider die Besucherzahlen nicht wie angekündigt erheblich erhöht werden. Mit rund 4.000 Besuchern kamen sogar rund 25% weniger Festtagsliebhaber als im Jahr zuvor. Und so mussten in diesem Jahr mehr Aussteller um die Gunst von wesentlich weniger Besuchern "buhlen". Dabei war speziell im Bereich der Reallife Babys eine nahezu "explosionsartige" Zunahme des Angebotes zu beobachten. Doch entgegen des Trendes bei den Händlern mit Rebornartikeln, die allgemein einen zufriedenstellenden bis guten Umsatz vermeldeten, beklagte die Mehrzahl der Rebornkünstler einen starken Preisverfall und gesunkene Umsätze. Hier die alleinigen Ursachen in der Finanzkrise sehen zu wollen, wäre sicherlich rein spekulativ.
Dennoch war einmal mehr Hauptanziehungspunkt der Liebhaber realitätsnah gestalteter Babypuppen, die nur wenige Gehminuten von der Stadthalle entfernt liegende Jahnhalle. Hier hatten auch in diesem Jahr zahlreiche ASINTRA-Mitglieder ihre mit viel Liebe gestalteten und immer aufwändiger werdenden Verkaufsstände aufgebaut. Mit rund 25% belegter Hallenfläche trugen sie damit maßgeblich zur Attraktivität der mittlerweile ausschließlich der Rebornkunst gewidmenten Räumlichkeit bei. Zentrale Botschaft der ausstellenden ASINTRA-Mitglieder war denn auch dem verbandseigenen Codex folgend, Qualität anstelle Quantität und Preiskampf!
Eine weitere Aktion des Verbandes war die Präsentation der Reallife Babys unserer ersten drei zertifizierten Verbandsmitglieder.
Über die in diesem Zusammenhang durchgeführte Spendenaktion berichten wir in Kürze. Als echtes Highlight erwies sich das erstmals organisierte Meet&Greet des Verbandes mit Künstlern der nationalen und internationalen Rebornszene. Hierüber aber auch mehr in unseren nächsten News.
Und wie bereits in anderen Branchen richtigerweise festgestellt, gilt auch bei den Mitgliedern unseres Verbandes: Nach der Austellung ist vor der Ausstellung! Getreu dieses Mottos laufen bereits seit Januar die Vorbereitungen auf die kommende "Jubiläumsveranstaltung" in Eschwege auf Hochtouren.
Allen Freunden der Rebornkunst sagen wir an dieser Stelle nochmals ein herzliches Dankeschön für Ihren Besuch. Wir freuen uns, Sie auch in 2009 bei den Puppenfesttagen wieder begrüßen zu dürfen.










